Inspiration

Unser Körper ist ein Instrument. In ihm wohnen Geist und Seele. Wir alle sind ein Instrument im Orchester des Lebens. So wie wir gestimmt sind, klingen wir in die Welt hinein. Nehmen wir wahr, welchen Klang wir äußern und welcher Klang sich uns zeigt?

Nehmen wir wahr, was er bewegt? Dürfen wir frei schwingen? Sind wir mit unserem inneren Klang, unseren inneren Werten in Harmonie, fühlen wir uns wohl und sind dankbar, Geschöpfe dieser Erde zu sein. Wir werden mit ganzer Tatkraft unseren Weg beschreiten. Sind wir hingegen „verstimmt“ und leben wir nicht im Einklang mit unserer Natur, kann dies weitreichende Folgen für uns selbst und für unsere Mitwesen haben.

Denn, wenn wir unser Zuhause nach und nach verlassen haben, verlieren wir uns allzu oft in den Gezeiten aller Möglichkeiten. So gesehen ist es sehr bedeutsam, dem eigenen Rhythmus zu folgen. In der Verbindung von Körper, Geist und Seele erkennen wir, dass sich Harmonie nur in Balance entfalten kann. Die Trommel kann uns besonders hilfreich sein, genau hinein zu hören in das, was uns innerlich bewegt und noch nicht in unser Bewusstsein aufgestiegen ist. Wir können sagen, die Trommel bildet eine Art Spiegel der Seele. Die dadurch offenbar werdenden Informationen können sehr aufschlussreich und heilsam sein. Wir können lernen, ein neues Bild von der Welt und von uns selbst zu erschaffen. Wir können lernen, uns in das hinein zu bewegen, was wir sein möchten.

Körper, Geist und Seele finden zu einem Dialog. Wir beginnen Dinge, die uns bisher selbstverständlich erschienen, neu zu hinterfragen. Unser Körper ist nun wieder ein Teil von diesem Instrument in Verbindung mit unserem Geist und unserer Seele. Und unser Wesen leuchtet in seiner ganzen Energie.

Martin Zieburg

Percussionist, Komponist, Künstler & Achtsamkeitstrainer

„Was hat der erste Trommler gemacht?“ Diese Frage hat mich inspiriert und meinen Forschergeist geweckt. In meinem Leben hat die Trommel immer eine zentrale Rolle gespielt. Fühlte ich mich als Kind oft wie ein „Fremder“ im eigenen Land, so eröffnete mir die Trommel eine sehr ausgleichende und ermutigende Energie. Ich bin dankbar für dieses Geschenk. So lernte ich fortan verschiedenste Percussion-Instrumente der ganzen Welt kennen. Bis heute fühle ich mich mit der afrikanischen Trommel „Djembé“ sehr verbunden, aber natürlich habe ich auch andere Trommeln und Instrumente schätzen gelernt. Ob Basstrommeln, Udo-Drum, Tama, Cajon, Bongos oder Boukarabou - genauso aber auch melodische Percussion-Instrumente wie das Balafon, N’goni oder die Kalimba sind mir ans Herz gewachsen. Meine Lehrer waren Master-Drummer und Tigari-Priester Aja Addy, Choreograph und Percussionist Gilbert N’deye, Tabla-Meister Massoud Khan, Latin-Percussionist und Drummer Thomas Kukulies und die Trommeln selbst. Allen und allem danke ich aus tiefstem Herzen.

Heute bin ich tätig als Percussionist, Komponist, Künstler und Achtsamkeitstrainer. Ich arbeite als eine Art "Klangforscher", der Instrumente und Sounds der ganzen Welt miteinander verbinden möchte. Über meine Arbeit als Percussionist und Komponist habe ich den Weg in die Kunst und zur Achtsamkeit gefunden.

Mein Freund die Djembé

Mein ewiger Freund,

aus der Weite mich gefunden,

dein Leben gewandelt,

vom Baum zur Djembé,

hast immer mich gerufen,

mich durch Träumen erwachen lassen,

deine Energie mir zum Lehrer wurde,

dankbar lege ich meine Hände,

in deinen Schoß.

Martin Zieburg, 2010

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