Künstlerinfo

Martin Zieburg

wohnt und arbeitet in Meerbusch,

ist Künstler und Musiker.

Ich male am liebsten mit Ölfarben und mich inspiriert die Landschaft, die Weite, die Stille und die Verbundenheit. Ich zeichne aber auch gerne oder male mit dem iPad. Es sind einfach andere Ausdrucksformen, die thematisch sich auch anders darstellen. Hier suche ich oft nach Struktur, nach Form, nach Licht.

In meinem Erleben ist das Malen an sich immer eine Abenteuerreise. Ich habe so oft das Gefühl, es wird durch mich gemalt. Ich suche diesen Zustand, um das geschehen zu lassen, was auch immer da kommen möchte. So habe ich bisher nur ganz selten nach einem Foto gemalt. Ich lehne das nicht ab, male sehr gerne einfach aus meinem Inneren heraus. Das erfüllt mich, lässt mich wach, still und beobachtend sein während des Malprozesses.

Landschaft und Weite berührt mich vor allem deshalb, weil es eine Seite in uns ist, die im Leben der Menschen meistens vernachlässigt wird.

Es ist für mich wie gestimmt Sein.

So wie ich fühle ist unser Planet Erde ein lebendiger Organismus, genauso wie wir. Wer einmal an einer Klippe stand und auf den Horizont blickte oder auf einem Berg nach einer Wanderung umherschaut, dem explodieren die Sinne. Diese Schönheit, diese wundervolle Farben- und Formenwelt im Raum, wie kann man da nicht staunen, berührt und begeistert sein? Das Gleiche gilt natürlich auch beim Betrachten einer Blume oder beim Zuhören einer Vogelstimme ...

Seitdem ich male, sehe ich die Welt mit anderen Augen. Noch intensiver, feinsinniger und wohne dem Spiel von Licht und Form mit Herzen bei.

Die Natur ist in meiner Sicht der wundervollste Künstler den es je geben kann.

Und wir Menschen sind ein Teil dieser Natur. Das ist in Vergessenheit geraten.

Daher male ich was ich male und drücke aus was ich fühle, vielleicht um uns alle daran zu erinnern. Diese Seite, die Weite, die Landschaft wohnt eben auch in uns.

Unsere Lungen sind die Wälder der Erde, unsere Adern sind die Wasserwege der Erde, unser Skelett sind die Felsen und Berge der Erde ...

Wir sind ein Spiegel der Erde und umgekehrt. Wir sind allesamt aus den selben Stoffen gemacht, wie das ganze Universum.

Daher, ich sehe unsere Verbundenheit.

Als Menschen leben wir aber in erster Linie Trennung. Wir leben in Stämmen, in Nationen, haben Grenzen und denken wir sind besser oder schlechter als die Anderen. Wir haben uns weit entfernt von der Natur, auch der Natur in uns.

Dieses Denken ist ein Irrtum. Denn wir sind nicht getrennt im Leben. Das ist unmöglich und nur eine falsche Vorstellung.

In Wirklichkeit sind wir – und damit meine ich die Erde und all ihre Bewohner – verbunden. Alles was einem Wesen widerfährt, geschieht auch dem Anderen. Um darauf aufmerksam zu machen, um diese Schönheit auch in uns wachzurufen, sind wir alle aufgefordert uns zu bewegen. Also auf einen Weg zu gehen dies in uns zu finden.

Das ist mein übergeordneter Sinn, warum ich zum Beispiel so gerne male. Es ist nur ein Hinweis aus dem Herzen. Ich glaube es betrifft jeden.

Genau hier möchte ich sein wie ein Baum. Denn ein Baum steht immer da, ob er nun gesehen, geschätzt und geliebt wird oder nicht.

Er gibt was er ist an jeden weiter!

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